Freitag, März 16, 2012

Couch - Gespräch beim Amative Publisher - Verlag

Hallo!,

So, meine lieben LeserInnen,
BloggerInnen und AutorInnen,

♥ Jetzt folgt mal etwas von mir, das Ihr so noch gar nicht von mir kennt, und das so schon auch gar nicht von mir gewöhnt seid. Ich hoffe, es wird Euch gefallen, und bei Euch für ein ebenso intensives Erlebnis sorgen, wie es das bei mir schon damals auch gewesen war, und ihr es ebenso genauso nachempfinden werdet können, wie ich das heute noch wie gestern mit allen meinen Sinnen nachempfinden kann. ♥

♥ Der Amative Publisher - Verlag hat mich zu einem Couch-Gespräch auf seinen Blog eingeladen. ♥ Ich freue mich sehr über diese Einladung, der ich auch liebend gerne gefolgt bin. ♥ Nachdem ich die Fragen des Verlages zu Ende beantwortet und an ihn weitergeleitet hatte, mir aber eine Erinnerung dabei ein solch intensives Kopfkino bescherrt hatte, darf ich Euch nach Einholen des Einverständnisses des Verlages eine Frage daraus bzw. meine Antwort daruf heute ebenfalls auf meinem Blog präsentieren. ♥

♥ Am heutigen Freitag, dem 16. März, 2012, ist mein Couch-Gespräch auf dem Blog des Verlages online gegangen. ♥
♥ Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein darf. ♥



♥ ♥ ♥

♥ Hier ist übrigens das ganze Interview. ♥

♥ ♥ ♥



~ Die Frage ~

» Erotik ist ein fester Bestandteil eines jeden Lebens. Von der Interaktion zweier Menschen mal abgesehen, was war Dein erotischstes Erlebnis? «



~ Meine Antwort ~

» Oh, da könnte ich schon ein paar heiße Beispiele anführen. Aber, bleiben wir doch mal beispielsweise beim Essen. Ich liebe es, gut und viel zu essen, wenn auch man mir das überhaupt nicht ansieht. Ob mein Essen auch immer gesund ist, davon mal ab, im Moment. Hauptsache, Genuss. Ich liebe zum Beispiel sowohl Zitronen- als auch Vanilleeis. Ich liebe Erdbeeren, Kiwi, Bananen und Erdnüsse. Jetzt stell Dir vor, Du siehst einen riesigen, verführerisch aussehenden Becher Eis vor Dir stehen. Darin befindet sich vieles von dem, was Dein Gaumen so sehr begehrt. Vanille und Zitrone in verlockend aussehenden Kugeln, Erdbeerherzen, Kiwi- und Bananenstückchen, und Erdnusssplitter,
und, und, und, ...

Und alle zusammen baden in einer sündig leckeren und all Deine Sinne erregenden Sause. Obendrauf noch ordentlich viel süßer Schlagsahne, bedeckt unter anderem von flüssiger Schokolade, in der wiederum Dich noch mehr Erdnussstückchen nur so dazu einladen, dass Du Dich ihnen hingibst und Dich endlich fallen und gehen lässt. Kannst Du Dir dieses Bild gerade vorstellen? Dieses Bild von dieser Sünde von einem Eis, dass danach schreit, in Deinem Mund zu zergehen. Siehst Du es? Du sitzt da, siehst also Dein Eis, und nichts spielt noch eine Rolle für Dich. Du hast nur noch Augen für diesen sündigen Becher vor Dir. Du zögerst, weil Du den Genuss jetzt schon in die Länge ziehen willst. Ich lasse jetzt mal aus, was mein Körper schon in diesem Moment damals für Zicken gemacht hat. Dahin schmelzen. Pure Sinnlichkeit und Begehren. Du kannst Dich kaum noch am Riemen reißen. Du kannst Dich kaum noch zurückhalten. Das Eis steht vor Dir, sein erotisierender Duft steigt Dir in die Nase, seine Komposition lässt Deinen Puls schneller schlagen, Dein Verlangen nach ihm lässt Deinen Atem langsamer, unregelmäßiger und auffallend stoßweise kommen.

Das Wasser läuft Dir im Mund zusammen, Du spürst plötzlich die Enge und die Feuchte in Deiner Mitte. Zuckungen erbeben Dein Innerstes. Dann, irgendwann greifst Du nach dem Löffelchen, Deinem Werkzeug der Lust, führst es wie in Zeitlupe an die verlockendste Stelle, führst es ein, tauchst es sachte in die Schlagsahne, die flüssige Schokolade umhüllt zunächst den Löffel, und wenn sie Deinen Finger berührt, zuckst Du vor lauter Hitze zusammen. Du versuchst so viel, wie nur irgend möglich von der Sahne und der Schokolade aufzunehmen, ziehst den Löffel langsam wieder heraus, ganz langsam, sanft und zärtlich, beobachtest Du, wie die Sahne und die Schokolade den Löffel gehen lassen, ihn streichelnd und sehnsüchtig gehen lassen, und Du siehst zu, wie der Löffel wie von selbst Deinen vor Hitze glühenden Lippen immer näher kommt. Immer näher, und näher. Du kannst Dich kaum noch zusammenreißen. Deinen Arm hast Du längst nicht mehr unter Kontrolle. Bist selbst zum Werkzeug der Lust geworden.

Dein Mund steht schon lange offen, triefend, begehrend, verlangend, heiß. Sünde, ich komme. Deine Zunge eilt dem Löffel entgegen, streckt sich, dehnt sich. Und, wenn der Löffel endlich Deinen Mund erreicht hat, schließt Du Deine Augen, begrüßt die erste Portion Sünde mit Deinem heißen Atem, denkst Dir, berühre mich, nimm mich, und dann legst Du Deine Lippen aufeinander, wie in Zeitlupe. Noch langsamer. Noch empfindsamer. Pressend. Es fängt an zu kribbeln, zu kochen, im Mund, im Schoß. Du fühlst, wie Deine Beine nachgeben. Hoffentlich sitzt Du dabei. Du ziehst Deinen Kopf genüsslich langsam in den Nacken, ganz langsam, Du überlässt Deinen Sinnen die Kontrolle über Deinen Körper, Du hast keine Wahl mehr, während der Löffel langsam aus Deinem Mund heraus gleitet. Du saugst Dich an ihm fest, willst ihn nie mehr gehen lassen, ihn drin behalten, in Dir, ihn ganz in Dir aufnehmen, für immer willst Du diese Lust festhalten, in Deinem begehrenden Mund. Pure Erregung.

Deine Zunge erreicht die von der flüssigen Schokolade umhüllte Schlagsahne, nimmt sie auf, drückt sie an Deinen Gaumen, zerdrückt sie, lässt sie Deine und ihre Hitze in all Deine Poren fließen. Du spürst, wie die pure Lust Dich auszufüllen beginnt, wie sie Dich beherrscht, die Kontrolle über Dich übernimmt. Du fängst an zu stöhnen, Dein Atem geht noch heftiger. Du glühst. Das Löffelchen ist wieder eingetaucht, in die pure Ladung Lust, die noch in Deinen Mund gelangen will. Die Dich an den Rand des Wahnsinns treiben wird. Schokolade und Sahne beten Dich an, nimm uns, verzehre uns, flüstern sie Dir zu. Und jetzt stell Dir vor, dass Du noch gar nicht zu den Erdbeehren, den Kiwis und den Bananen vorgedrungen bist. Und erst noch das sündige Etwas von dieser leckeren flüssigen Lust, das Etwas am Grund des Bechers, das die Vanille und die Zitrone für Dich bereit hält. Was dann kommt, ... Ich schweige und genieße. Ekstase. Pure Hitze. Verlangen und Verzehren, nach dieser grenzenlosen Lust auf eine Sünde, auf diese pure Sünde von einem Eis. «



♥ Ich hoffe, ich konnte Dich neugierig auf mehr machen. ♥ Auf dem Blog des Verlages ist mein Gespräch in voller Länge gerade erschienen. ♥ Dort beantworte ich 5 Fragen sehr ausführlich, und 2 in aller Kürze. ♥



Stimmen zu meinem Interview

» Ein wunderschönes Interview und Ozzy hat sicherlich nicht nur mir aus dem Herzen gesprochen mit seiner Definition sinnlicher erotischer Liebesromane. Danke. « ~ Rabe, Sira



Vielen lieben Dank

♥ an den lieben Amative Publisher - Verlag ♥

♥ auch Dir, liebe Sira



Liebe Grüße,
Euer Ozzy